Seminare für Personalräte

Unser Seminarangebot für Personalräte – nach dem Personalvertretungsgesetz – offene Termine und Inhouse-Angebote

Sie als Personalrat benötigen neben individuellem Spezialwissen nach dem für Sie geltenden Personalvertretungsrecht auch umfassende Kenntnisse im Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Datenschutz und der Kommunikation. Wir bieten Ihnen dafür alles aus einer Hand – von offenen Seminarterminen oder auch als Inhouse-Schulung.

Praxisnah und lebendig erklären Ihnen unsere Trainer die oftmals „trockenen“ Rechtsthemen und begeistern Sie mit ansprechender und verständlicher Wissensvermittlung. Ein großes Plus: Alle unsere Trainer haben selbst jahrelang Erfahrung als Betriebs- und Personalräte gesammelt und arbeiten heute zudem als ehrenamtliche Richter an deutschen Arbeits- und Sozialgerichten.

Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über alle Themen. Neben offenen Seminaren mit Termin haben Sie die Möglichkeit, alle Inhalte auch als Inhouse-Seminar zu buchen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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Als Seminaranbieter für Personalräte bieten wir eine Vielzahl an Seminar-Themen: von Spezialseminaren zu Aufgaben, Rechten und Pflichten eines Personalrates über arbeitsrechtliche Schwerpunkte bishin zu Datenschutz, Kommunikation und Arbeitsschutz - wir sind Ihr Partner mit langjähriger Erfahrung und viel Praix-Know-how

Offene Seminare für Personalräte

Grundlagenseminare zum Arbeitsrecht

NEU

Kompaktseminar AR I & II – Grund- und Aufbauseminar im Arbeitsrecht

Arbeitsrecht Teil I – Einführung in das Arbeitsvertragsrecht

Arbeitsrecht Teil II – Arbeitsvertragliche Pflichten

Spezialseminare zum Arbeitsrecht

NEU

Update Arbeitsrecht 2019

Spezialseminare zu Personal, Arbeitszeit & Dienstplan

NEU

Fachtagung zur Personalentwicklung – Maschinen statt Menschen – Wohin geht die Reise im Gesundheitswesen?

Seminare zum Datenschutz

DS I – Grundlagen des Datenschutzes im Betrieb und der Dienststelle

DS II – Der gläserne Arbeitnehmer

NEU

DS I & II – Grundlagen des Datenschutzes im Betrieb/der Dienststelle sowie Arbeitnehmerdatenschutz

Seminare zu Kommunikation & Rhetorik

Kommunikation I – Sicher auftreten – gut begründen – verständlich reden – Grundlagen effektiver Betriebsratsarbeit

Kommunikation II – Verhandlungen professionell führen

Kommunikation III – Problem- und Konfliktlösung in der Betriebsratsarbeit/Personalratsarbeit

NEU

Kommunikation IV – Grundlagen der Streitschlichtung und Mediation für Betriebsräte/Personalräte

  Inhouse-Seminare für Personalräte

Inhouse-Seminare für die Jugend- und Auszubildendenvertretung - Seminare nach euren Wünschen, Ort, Termin und Thema passend zu euren Vorstellungen

 

Wir bieten eine große Anzahl an offenen Seminarthemen. Doch manchmal passt einfach nicht der zeitliche Rahmen oder die Inhalte sollen individueller gestaltet werden. Kein Problem – mit unseren Inhouse-Seminaren. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand:

 

> Maßgeschneiderte Themen

Sie wünschen sich ein Seminar zu bestimmten Themenschwerpunkten oder möchten einen Mix aus verschiedenen Themenbereichen? Gerne erstellen wir Ihnen dazu das passende Angebot.

> Der passende Termin

Sie nennen uns Ihre Wunschtermine, die für Sie und Ihr Gremium passen. So können alle Gremiumsmitglieder auch an der Veranstaltung teilnehmen.

> Speziell für Sie

Ein Inhouse-Seminar wird nur für Ihr Gremium durchgeführt. Dabei ist es egal, ob dies aus 2 oder 15 Personen besteht – wir bieten Ihnen unsere Leistungen zum Festpreis.

Inhouse-Seminare speziell für die Arbeit des Personalrates nach SächsPersVG

PR I – Pflichten, Aufgaben und Selbstmanagement des Personalrates

PR II – Von der Einstellung bis zur Kündigung, Pflichten und Rechte des Personalrates (SächsPersVG)

Aufgaben und Handwerkszeug des PR-Vorstandes/Stellvertreter Teil 1

Aufgaben und Handwerkszeug des PR-Vorstandes/Stellvertreter Teil 2

Schriftverkehr des Personalrates nach SächsPersVG

Inhouse-Seminare speziell für die Arbeit von Personalräten nach dem BPersVG

PR I – Pflichten, Aufgaben und Selbstmanagement des Personalrates (BPersVG)

PR II – Die Aufgaben und Rechte des Personalrates im Jobcenter (BPersVG)

PR III – Die Mitbestimmung des Personalrates in sozialen Angelegenheiten (BPersVG)

Aufgaben des Vorstandes des Personalrates – Teil 1

Aufgaben des Vorstandes des Personalrates – Teil 2

Schriftverkehr des Personalrates (BPersVG)

Öffentlichkeitsarbeit & die Personalversammlung

Inhouse-Seminare zum Arbeitsrecht

Haftung des Personalrates inkl. Gefährdungsanzeigen

Inhouse-Seminare zum Arbeitsschutz

Hilfe geben – Klartext reden! Professioneller Umgang mit Suchterkrankten im Betrieb

Inhouse-Seminare zum Datenschutz

DS III – Zunehmende Digitalisierung im Unternehmen

Whistleblowing – Missstände im Betrieb – Wenn der Mitarbeiter den Chef anzeigt

Sie haben Interesse an einem Inhouse-Seminar oder möchten sich zu einem Thema beraten lassen? Dann freuen wir uns auf Ihre Anfrage! Telefonisch unter 037207/651281, per E-Mail an seminare@kk-bildung.de oder Sie nutzen das Anfrageformular für Inhouse-Schulungen.

Schulungsanspruch von Personalräten

Für Ihr Amt als Interessenvertreter benötigen Sie spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten, um die Ihnen anvertrauten Aufgaben ordnungsgemäß und mit dem nötigen Know-how durchzuführen. Dabei gilt vor allem, sich in den Grundlagen des Arbeits- und Bundespersonalvertretungsgesetzes bzw. SächsPersVG bestens auszukennen. Das heißt, Sie als Personalrat haben die Pflicht, sich dieses Grundlagenwissen in geeigneten Schulungen anzueignen.

 

Schulungsanspruch für Betriebsräte, Schwerbehindertenvertretung, Jugend- und Auszubildendenvertretung und Personalräte

§ 46 Abs. 6 BPersVG

Das Bundespersonalvertretungsgesetz schreibt nach § 46 Abs. 6 dem Personalrat das Recht zu, erforderliche Schulungen zu besuchen. Dadurch ist die Dienststelle in der Pflicht, den Personalrat für erforderliche Schulungen freizustellen und die Kosten der Fortbildungsmaßnahme (Seminargebühr, Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung) zu tragen.

§ 46 Abs. 6 BPersVG / § 47 Abs. 1 SächsPersVG

Das Bundespersonalvertretungsgesetz schreibt nach § 46 Abs. 6 dem Personalrat das Recht zu, erforderliche Schulungen zu besuchen. Dadurch ist die Dienststelle in der Pflicht, den Personalrat für erforderliche Schulungen freizustellen und die Kosten der Fortbildungsmaßnahme (Seminargebühr, Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung) zu tragen. Gleiches gilt für sächsische Personalräte analog nach dem SächsPersVG nach § 47 Abs. 1.

Erforderlichkeit

Nach § 46 Abs. 6 BPersVG/ § 47 Abs. 1 SächsPersVG ist eine Schulung dann erforderlich, wenn der Personalrat und/oder seine Mitglieder mit dem aktuellen Kenntnisstand nicht in der Lage sind, anfallende Aufgaben zu bewältigen. Für die Aufarbeitung des fehlenden Wissens besteht nun ein erforderlicher Schulungsanspruch.

Grundlagenseminare und Spezialseminare

Dabei sind die Grundlagenseminare zum Arbeitsrecht und dem Bundespersonalvertretungsgesetz/SächsPersVG für alle Personalratsmitglieder erforderlich. Auch Seminare zum Arbeitsschutz, zur allgemeinen Organisation der PR-Arbeit, zu aktuellen Rechtsprechungen sowie soziales und kommunikatives Basiswissen gelten als erforderliche Kenntnisse für das gesamte Gremium. Aufgrund der fortschreitenden Technik und der Ausbreitung der sozialen Medien, auch im Alltag der Dienststelle, gelten Grundlagenseminare zur Arbeitnehmerüberwachung und dem Umgang mit sozialen Netzwerken als ebenso erforderlich.

Spezialseminare sind laut Gesetz nur dann erforderlich, wenn das vermittelte Wissen des Seminars unmittelbar benötigt wird und bisher im Gremium nicht vorhanden ist. Außerdem kann eine thematische Spezialisierung eines einzelnen PR-Mitgliedes den Besuch eines Spezialseminars begründen.

Betriebliche Notwendigkeit und Verhältnismäßigkeit

Bei der terminlichen Entscheidung, wann ein Seminar besucht wird, muss der Personalrat Rücksicht auf die Notwendigkeit der Dienststelle nehmen. Dringende betriebliche Notwendigkeiten, welche gegen einen Seminarbesuch eines PR-Mitgliedes sprechen, können zum Beispiel zu erwartende Saisonspitzen oder eine fehlende Vertretung sein. Auch ist der Seminarbesuch rechtzeitig dem Dienststellenleiter (mindestens 2 Wochen vor Seminarbeginn) mitzuteilen, damit der dieser genug Zeit hat, den Arbeitsablauf für den Seminarzeitraum umzuorganisieren. Einwände des Dienststellenleiters gegen den Seminarbesuch, z. B. aufgrund von betrieblichen Notwendigkeiten, sollen möglichst von ihm bis zu 14 Tagen nach Unterrichtung durch den PR zu äußern. Zudem muss der Personalrat die Verhältnismäßigkeit der Kosten beachten. Die Maßnahme darf den Dienststellenleiter nicht unverhältnismäßig hoch belasten. Dennoch darf der Arbeitgeber keine Budgetierung von sich aus vornehmen. Dies stellt einen Verstoß gegen die Kostentragungspflicht des Arbeitgebers in § 44 Abs. 1 BPersVG/ § 45 Abs. 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 SächsPersVG dar.

Kostenübernahme

Nach § 44 Abs. 1 BPersVG/§ 45 Abs. 1 i.V.m. § 47 Abs. 1 SächsPersVG muss die Dienststelle die Kosten tragen. Dazu zählen neben den Seminargebühren die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie die Reisekosten.